Der Liebsten einen Diamanten zu schenken ist seit jeher in Mode, dennoch spaltet das Schenken von Schmuck aber auch die Gesellschaft: Die Einen finden es einfallslos, „nur“ Schmuck zu schenken, die Anderen freuen sich über nichts mehr, als über einen edlen Ring, besetzt mit Diamanten. Einfallslos? Wenn sich Schmuckgeschenke nicht ständig wiederholen und man ein Gespür für das richtige Geschenk hat, trifft man damit sicher ins Schwarze.

Diamanten schenken

Diamanten schenken

Diamanten waren bereits in der Antike ein Symbol der Sonne und wurden mit dem Gott Indra gleichgesetzt, der Macht, Kraft und Mut verkörperte. Im Mittelalter sagte man dem Diamanten heilende Kräfte nach; um den Diamant rankten sich also seit jeher die unterschiedlichsten Legenden. Ein Diamant ist – gerade aufgrund seiner langen Entstehungsgeschichte – ein zeitloses Schmuckstück mit ewig währendem Wert. Seinen wert misst man anhand seiner Beschaffenheit, der Farbe, dem Schliff, der Reinheit und dessen Gewicht.

Die Farbe eines weißen Diamanten wird anhand einer Skala bewertet, die von hochfeinem Weiß bis hin zu blassem Gelb reicht (D bis Z). Je farbloser ein Diamant ist, desto höher ist sein Wert.

Die Gewichtseinheit für Diamanten ist Karat. 1 Karat entspricht 0,2 Gramm. Das Gewicht sagt zwar etwas über die Größe eines Steins aus, ist jedoch keinesfalls allein für den Wert eines Diamanten ausschlaggebend. Vielmehr die Schliffart bzw. -form eines Diamanten ist maßgeblich ausschlaggebend für seinen Wert. Durch den Schliff eines Diamanten entsteht seine Brillanz, denn gerade der Schliff ist für das Feuer eines Diamanten verantwortlich und bringt die Schönheit eines Steins optimal zur Geltung. Ein Diamant enthält von Natur aus mehr oder weniger Einschlüsse. Als einen lupenreinen Diamanten bezeichnet man Diamanten, bei denen selbst bei zehnfacher Vergrößerung keinerlei Einschlüsse erkennbar sind. Die Reinheit eines Diamanten wird durch eine Norm festgelegt.

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Doch welcher Diamant ist der Richtige? Ob groß und opulent oder klein und fein ist Geschmacksache. Beim Schmuckkauf gilt dasselbe Prinzip wie im normalen Leben: Weniger ist manchmal mehr.

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